Von Werder (a.d. Havel) nach Bremen und zurück, Tag 11

      Tag 11 (31.07.2025) – Von Wolfsburg nach Burg bei Magdeburg

      Heute morgen sind wir verspätet gestartet. Wir haben erst gegen 07.30 Uhr abgelegt, denn es gab etwas zu feiern. David ist 40. geworden. Happy Birthday mein Herz! Zunächst habe ich schnell den Geburtstagstisch vorbereitet, während David duschen war.

      Geburtstagstisch
      Dann hat er seine Geschenke ausgepackt.
      Vielen Dank an alle die ihm heute gratuliert und beschenkt haben. Nur ein großes Geschenk fehlt noch. Es ist zu schwer und unhandlich und steht deshalb noch in Werder in der Bootshalle. Er hat bis jetzt keine Ahnung, was das sein könnte. 🙂

      Danach haben wir gemütlich abgelegt. Heute gibt es nur ein Wasserstraßenkreuz bei Magdeburg mit Trogbrücke und eine Schleuse in Hohenwarthe, die größte unserer Reise. Während der Fahrt konnte ich die Tierwelt beobachten und in schlechter Qualität fotographieren.

      Meine erste Biberburg.
      Störche gibt es hier überall.
      Die Brückenpfeiler von Haldensleben waren bunt bemalt.
      Nördlich von Magdeburg befindet sich das Wasserstraßenkreuz: Mittellandkanal – Elbe – Elbe/Havel-Kanal. Einfahrt auf die Trogbrücke. Unter uns fließt die Elbe
      Bei einem Hub (Fallhöhe) von fast 20m habe ich zum Leinewerfen die Schwimmweste angezogen.
      Die Schleuse Hohenwarthe, ich nenne sie liebevoll das Monstrum. Wir wurden vom Mittellandkanal in den Elbe-Havel-Kanal herabgeschleust.
      Nochmal zum Nachlesen. 🙂

      Nach 7,5h und 87,2 km später haben wir in Burg bei Magdeburg angelegt. Da wir uns im Hafen bereits auskannten, haben wir unsere Liegegebühr im Briefumschlag an die Reling geheftet, denn der Hafenmeister war noch nicht da und sind ab zum Bahnhof gelaufen. Da uns Burg das letzte Mal nicht überzeugt hat und es auch erst 15.00 Uhr war, wechselten wir den fahrbaren Untersatz und sind mit dem Zug nach Magdeburg gefahren. Man kann sagen, dass wir in den letzten Tagen ein Landeshauptstadt-Hopping veranstaltet haben. Wir waren in Bremen, Hannover und Magdeburg. Und wir können übereinstimmend sagen, dass uns Bremen am besten gefallen hat, dicht gefolgt von Hannover. Von Magdeburg hatte ich mir eine schönere Altstadt erhofft. Die Innenstadt ist eher geprägt von Shopping-Malls. Natürlich gibt es den Dom, den alten Markt und das Hundertwasser-Haus. Alles auch sehenswert, aber der Markt war nach 18.00 Uhr wie ausgestorben. Kann natürlich sein, dass alle im Fußballstadion bei Magdeburg gegen Halle waren. Wer weiß.

      Auf dem Weg nach Magdeburg
      mit Geburtstagsunterhaltungsprogramm.
      König Otto und Editha zu Magdeburg 🙂
      Das Hundertwasser-Haus
      Überall in der Stadt hat man Herzen aufgestellt. Die Herzen sind Teil eines Projektes „Ein Herz für Magdeburg“. Die Einkaufsmeile „Breiter Weg“ soll umgestaltet und mit Leben gefüllt werden. Das kann ich verstehen. Die Herzen waren auf jeden Fall ein Hingucker.
      Den Tag haben wir in der Pizzeria Osteria beim Pizzaessen ausklingen lassen. Die Pizzen sind riesig und ich habe sie nicht geschafft. Aber sie waren sehr lecker.

      Danach sind wir 20.31 Uhr mit dem Zug zurück nach Burg gefahren. Die Fahrt dauert ca. 20 min. Auf unserem Boot haben wir den Tag bei einem Aperitif Revue passieren lassen. Nach über 11.000 Schritten am Nachmittag waren wir auch ziemlich geschafft.

      Die letzte Etappe erfolgt morgen. Wir fahren in unseren Heimathafen nach Werder zurück und anschließend, wenn alles gut klappt, mit dem Auto nach Dresden. Die Arbeit ruft schon ziemlich laut. :-/

      Liebe Grüße an alle Daheimgebliebenen

      David und Julia

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